fürbass
Definition
•
veraltet|altertümelnd|scherzhaft weiter, vorwärts
Herkunft
von mittelhochdeutsch
vurbaʒ, althochdeutsch
furbaʒ ‚voran, weiter‘, eigentlich ‚besser vorwärts‘; zusammengesetzt aus
für und
bass
Beispiele
• „Er holt sich in einem Schweinmetzgerladen einen halben Kranz geselchte Würscht und geht wieder
fürbaß auf Kraglfing zu.“
[Ludwig Thoma: Die Eigentumsfanatiker . In: Onkel Peppi und andere Geschichten, 1916. ( Projekt Gutenberg).]
• „Doch der Bursche schien seinen Katzenfreund noch nicht so ganz zu kennen; denn während er ihm seinen Rücken zugewandt hatte und eben
fürbaß wollte, fühlte er mit einem Ruck die Jagdbeute sich entrissen, und zugleich schlug eine scharfe Kralle ihm ins Fleisch.“
[Theodor Storm: Der Schimmelreiter. Novelle, 1888. ( Projekt Gutenberg).]
• „Dann band er das Tuch zusammen, steckte seinen Gehstock durch dasselbe und warf das ziemlich große und schwere Paket über die Schultern; lustig schritt er so bepackt
fürbaß weiter.“
[Josef Wittmann, Der Pascherhannes, zitiert nach Projekt Gutenberg, gesperrt bis 2033.]
• „Treibt zusammen, treibt zusammen die Schäflein
fürbass“
Worttrennung
für·bass,
keine Steigerung
Quelle: Wiktionary
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